Im Kita-Wald

Thema: Corona Virus

„Da wird man krank.“ – was Viren und andere Krankheitserreger bewirken und wie wir es verhindern können, dass wir krank werden.

Das Corona -Virus hat unseren Alltag verändert und natürlich ist dies auch Thema in unserem Waldkindergarten.
Durch die Regeln und Maßnahmen wie regelmäßiges Hände waschen, Abstand halten und richtig Husten bzw. Niesen werden wir ständig daran erinnert wie wichtig es ist, sich daran zu halten, um sich nicht anzustecken.
Die Kinder haben die Regeln und Maßnahmen sehr gut verinnerlicht und erinnern sich gegenseitig daran.
In den Büchern von Wilma Wochenwurm und Fred Frosch wird den Kindern anschaulich und kindgerecht erklärt, was ein Virus in unserem Körper bewirkt und mit welchen Regeln wir verhindern krank zu werden.
Sehr detailliert und phantasievoll modellierten die Kinder aus Salzteig unterschiedliche Formen und Farben des Virus. Auch auf den Steinplatten malten Kinder den Virus mit Kreide.
Großen Anklang bot sich mit einer traditionellen Bastelarbeit aus Südamerika die sich „God`s eye“ (Auge Gottes) nennt. Das Auge Gottes soll uns Schutz und Glück bringen. Nicht nur die Bastelarbeit an sich hat den Kindern sehr viel Spaß gemacht, sondern auch die Idee das uns das Auge Gottes vor Corona und anderen Krankheiten schützt gefiel uns allen sehr.

Bodenentdecker

Erde sieht meist ganz unscheinbar aus. Dabei besitzt sie so etwas wie Zauberkraft:
Erde kann nämlich aus abgestorbenen Lebewesen neues Leben wachsen lassen.
Und zwar unglaublich viel:
In einer Handvoll Erde leben mehr Pflanzen und Tiere, als es Menschen auf der Welt gibt – darunter auch welche mit scharfen Klauen und vielen Beinen.
Durch die online Teilnahme am „Bodenentdecker“- Gewinnspiel von WWF haben wir zwei tolle Taschen mit jeder Menge Entdeckermaterial wie Lupen, Schaufel, Pinsel und vielem mehr erhalten.
Nun sehen wir den Waldboden mit anderen Augen und aus vielen Perspektiven. Wir entdecken nicht nur die Bodenbeschaffenheit, viele Kriech- und Krabbeltiere sondern graben auch Waldschätze in Stein-und Mineralform aus. Quarzsteine mit verschiedenen Mineralien wie der Olivin Kristall konnten mit Hilfe eines Steinbestimmungsbuches zugeordnet werden.
Die Quarzsteine wurden mit Hilfe von Schutzbrillen und Hammer bearbeitet und die kleinen Schatz-und Kristallsucher waren sehr begeistert. Sie entdeckten viele Edelsteine, Kristalle – ja sogar Diamanten machten uns Wald- und Bodenentdecker „steinreich“.

Alles wird gut!

An der Mitmachaktion – Gestaltung eines Regenbogens als Hoffnungssymbol – , welche in den letzten Wochen und Monaten in den sozialen Medien weite Kreise zog, beteiligten sich die Kinder unserer KiTa mit viel Motivation, Ideenreichtum und Spaß.

Das Reisebüro im BUNGERT in Wittlich schickte die Nachricht: „Malt uns einen Regenbogen!“.
Auf einem großen Bettlaken gestalteten die Kinder der Notgruppe einen riesengroßen Regenbogen. Das Besondere daran: Die einzelnen Farben des Regenbogens setzen sich aus Fingerabdrücken, Handabdrücken und Fußabdrücken zu einem prächtigen, farbenfrohen Regenbogen zusammen.

Einen Regenbogen zu sehen macht immer Freude und gute Laune. Denn das besondere Naturschauspiel am Himmel fasziniert nicht nur die kleinen Wesen unserer Erde. Die Menschen verbinden mit dem Regenbogen Mut, Kraft, Hoffnung und Frieden – ein tolles „Mutmachsymbol“ in diesen schwierigen Zeiten.

Unser fertiger Regenbogen erhielt seinen Platz im Schaufenster des Reisebüros im BUNGERT in Wittlich. Tagtäglich erfreuen sich viele Menschen während ihres Einkaufs im Shoppingcenter BUNGERT an dieser wunderschönen Schaufenster-Deko.

Die Kinder und das Team der KiTa senden farbenfrohe und mutmachende Grüße und hoffen, dass die Farben des Regenbogens auch in euren Herzen leuchten.

Weitere Ereignisse in der KiTa Sonnenbaum:
Gemeinsam gegen Corona

Die einzelnen Gruppen (Gruppe Rot, Gruppe Gelb) führen um 09:00 ein Dialoggespräch durch. Hier wird besonders das Thema „Corona“ mit den Kindern behandelt. Auf kindgerechte und spielerische Weise erleben die Kinder den Virus und die besonderen Hygienemaßnahmen, die in der KiTa durchgeführt werden, auf ganzheitlicher Ebene. Lieder, Bücher und Experimente zu diesem Thema schaffen bei den Kindern ein Bewusstsein und ein besseres Verständnis.

So oft wie möglich versuchen wir die Natur zu nutzen – denn, wie wir wissen, verringert sich an der frischen Luft das Infektionsrisiko um ein Vielfaches. Spaziergänge sorgen für einen guten Ausgleich, in dem doch sehr strukturierten und anspruchsvollen Regelalltag.

Um das lebensnahe Lernen auf dem Außengelände zu ermöglichen, sammeln die Kinder Erfahrungen in der „Gartenarbeit“. Mit allen Sinnen erleben die Kinder die Natur und ihre Phänomene. Fleißig pflanzten die Kinder Tomatenpflanzen, Spitzpaprika und Hokkaidokürbis in die Hochbeete.
Die vielen sonnigen Tage in den letzten Wochen brachten unsere Erdbeeren in den Pflanzsteinen zum reifen. Schnell pflückten wir sie, bevor die Vögel sie wegnaschen konnten. Da die Erdbeeren sooo lecker aussahen, konnten wir nicht wiederstehen, einige direkt in den Mund zu stecken. Mhh lecker….

Wir sind gespannt, was wir als nächstens ernten dürfen.

Nestgruppe:
Naturbeobachtung und Verkehrsbeobachtung

Die Nestgruppe „entflieht“ dem für die unterschiedlichen Gruppen eingeteilten Spielplatz auf dem Außengelände und erkundet die Umgebung der KiTa. Wir gehen ein kleines Stück in die Maringer Schweiz, beobachten die Pflanzen, Bäume und Tiere. Wir sitzen auf dem Waldfeenthron, reiten auf einem Elefantenrüssel und winken einer riesigen Sonne (einem Ast), der direkt unterhalb der KiTa am Weg liegt. Wir fühlen den Unterschied zwischen Eichen und Buchenbäumen – rau und glatt.

Wir nehmen ganz vorsichtig Kontakt mit den Brombeeren auf, fühlen die Stacheln und beobachten das Wachstum der Blüten. Einen Kastanienbaum an der großen Wiese finden wir besonders interessant. Er blühte sehr intensiv, und mit der Zeit konnten wir beobachten, dass die Blüten überall herumfliegen und sich kleine grüne stachelige Kastanien bilden. Die Kastanien sind den Kindern sehr präsent, weil in der Nestgruppe eine große Kiste gefüllt mit Kastanien steht. Dort können die Kinder in den Kastanien baden oder sie von einem Gefäß ins andere schütten und sie können immer wieder neue Ideen ausprobieren.

Zu Beginn der Corona – Zeit war sehr wenig Verkehr, und so winkten wir allen Autos und Traktoren, die uns auf dem Weg begegneten. Auch Flugzeuge waren sehr wenig am Himmel. Die Aufmerksamkeit für die Bewegungen am Himmel und auf der Straße ist geblieben. Die Kinder mögen es auf der Wiese zu sitzen, zu winken und zu kommentieren, wer vorbeifährt, vorbeifliegt und zu berichten welche Farbe die Fahrzeuge besitzen.

Ein Tag im Kitawald

„Guck mal, was ist das denn?“
In der Natur zur Ruhe kommen – oder sich austoben im Kita-Wald

Der würzig-erdige Geruch, das Zwitschern der Vögel, das grünlich schimmernde Licht, der weiche Boden – all das sind angenehme Sinneseindrücke, die das Gehirn nicht fordern und ihm so die Chance geben, sich zu erholen.
„Nach nur wenigen Minuten im Wald wird das Level des Stresshormon Cortisol gesenkt, der Blutdruck fällt, der Pulsschlag beruhigt sich. Obendrein werden natürliche Killerzellen aktiviert, das Immunsystem gestärkt, erläutert Prof. Andreas Michalsen, Arzt für Naturheilkunde.
Besonders in dieser außergewöhnlichen Zeit sind wir sehr froh den Kindern im Kita-Wald die Chance zu bieten, sich unbeschwert mit der Situation auseinanderzusetzen und Naturerfahrungen zu sammeln, was ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden begünstigt.
Nachdem wir uns durch das Geäst „gekämpft“ hatten entdeckten wir riesige Löcher im Erdreich. Was das wohl sein mag?

Wilde Spekulationen in der Gesprächsrunde – wohnt dort ein Fuchs, ein Hase, ein Dachs oder sogar ein Wolf ???
Die Spurensuche rund um die Löcher brachte uns keinen Aufschluss. Wir zählten die Löcher und fanden 8 Stück. Mit Hilfe der digitalen Medien schauten wir uns die verschiedenen Höhlen und unterirdischen Gänge der Tiere an. Weiterhin informierten wir uns im Naturführer und unsere Vermutungen wurden in Richtung Dachsbau geleitet.
„Wie können wir denn das Tier mal sehen was da wohnt?“
„Wir brauchen eine Kamera.“
„Henrys Papa hat eine Wildtierkamera, die kann man am Baum befestigen.“

Eine Wildtierkamera war schnell besorgt und gemeinsam installierten wir diese in der Nähe der Löcher an einem Baum. Zum anködern der Bewohner wurde das übrige Obst ausgelegt. Die Spannung und Neugier am nächsten Tag war deutlich zu spüren. Zur Auswertung schauten wir gemeinsam am Computer welche Bilder die Kamera gemacht hat und wer darauf zu sehen war. Die erste Auswertung der Bilder zeigte uns Vögel, Wildkaninchen und Mäuse, jedoch stand jetzt immer noch nicht fest, welcher Bewohner nun dort lebt. Erneut installierten wir die Kamera an einer anderen Stelle und wir sind sehr gespannt was wir auf den nächsten Bildern sehen werden….

Zum Vatertag

Liebe Papa’s,

Anlässlich des Vatertages haben wir auch für euch eine kleine, aber besondere Überraschung, die hoffentlich euer großes Vaterherz ein klein bisschen höher schlagen lässt.

Die Notgruppe der KiTa Sonnenbaum gestaltete in unserem KiTa-Wald einen Grillplatz, da wie die Kinder sagen: „Papas ja gerne grillen“.

Auf die Platten in unserem KiTa-Wald malten die Kinder aus der Notgruppe einen großen „Papa“. Einen Papa der immer für einen da ist, der einen in allen Lebenslagen unterstützt und für die Kinder ein großes Vorbild ist.

Wir wünschen allen Vätern einen sonnigen und gemütlichen Vatertag. Lasst euch verwöhnen, wir denken an Euch!

Alles Liebe und viel Gesundheit
Die Kinder und das Team der KiTa

Supermann
Mein Papa ist ein Supermann
der einfach alles richten kann.
Er weiß ganz viel – ist echt gescheit,
zum Spielen mit mir gern bereit.
Ist groß und stark, fast wie ein Bär,
trägt auf der Schulter mich umher.
Er wirft mich hoch und fängt mich auf.
Und ich verlasse mich darauf,
weil Papa eben alles kann,
denn schließlich ist er Supermann.
(Anita Menger)

Lied zum Hände waschen

Liebe Kinder, liebe Eltern

das Händewaschen ist im Moment zu einer dauerhaften Pflicht geworden.
Wir versuchen uns diese aktuelle Situation so schön wie möglich zu gestalten und singen während dieser Tätigkeit unser Hände-Wasch-Lied.
Damit lernt sich der Ablauf wie von selbst und durch das Singen geht es viel leichter. Nur die 8. Strophe singen wir erst wieder nach der Krise.
Einige Kinder kennen dieses Lied eventuell noch.
Wer Unterstützung bei der Melodie braucht, darf sich gerne in der Kita melden!

Bleibt weiterhin gesund und guter Dinge – wir freuen uns alle wieder auf einen „normalen“ Kitaalltag mit Euch allen!

Hier auch nochmal das Lied als PDF-Datei

Muttertag

Liebe Mama’s!

Die Kinder und Erzieherinnen der KiTa Sonnenbaum schicken allen Mama’s zum Muttertag einen großen farbenfrohen Herzensgruß nach Hause!
Wir denken an Euch, wünschen auf diesem besonderen Weg einen wunderschönen Tag mit Euren Lieben zu Hause und lasst Euch so richtig verwöhnen.
Wir hoffen, dass gerade in dieser besonderen Zeit, dieses Herz, Euer großes Herz zum Leuchten bringt.
Schön wäre es, wenn möglichst alle Mama’s das Herz erreicht, Ihr Euch darüber freut und wir uns dann ganz bald wiedersehen können.
Bis dahin, alles Liebe und Gesundheit

Das KiTa-Team und die Kinder der Notbetreuung

Foto1
Wald
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Schatten

„Tanz in den Mai“ – die KiTa Sonnenbaum zeigt Solidarität

An dieser lebensbejahenden und fröhlichen Aktion, zu der Ortsbürgermeister Klaus Becker in der Corona-Krise aufgerufen hat, beteiligte sich die Kindertagestätte Sonnenbaum natürlich mit ganzem Herzen.
In den letzten Tagen gestalteten die Kinder in der KiTa-Notgruppe ihren eigenen Maibaum. Hasel-und Birkenästen banden die Kinder mit Hilfe einer Erzieherin so zusammen, dass ein Kranz entstand. Mit viel Kreativität und Ideenreichtum schmückten die Sonnenbaumkinder ihren Kranz und zauberten daraus einen individuellen Maibaum. Perlen, Federn, Kreppband, Bänder – die Ideen der Kinder waren grenzenlos.
Das traditionelle Aufstellen eines Baumes, unter den gegebenen Umständen heute am KiTa-Zaun, begleitet mit Frühlingsliedern und Gitarrenklang, sorgte bei den Kindern für Fröhlichkeit und Wertschätzung dieses Brauches.
Eine tolle Aktion, die hoffentlich einigen Menschen der Gemeinde ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubert.

Wandern, Singen, Lachen, Springen und Freude haben – das stärkt uns in dieser besonderen Zeit

Liebe Kinder und liebe Eltern,
Wir gehen, so oft wie möglich nach draußen und unternehmen viele Spaziergänge. Die Kinder wandern besonders gerne zur Brücke. Dort winken wir den Autos und LKW`s. Viele davon erwidern unser Winken, freuen sich und manche Autofahrer hupen uns sogar. Das macht allen viel Spaß!
Was erlebt ihr spannendes? Malt uns doch ein paar Bilder und schiebt sie in den Briefkasten der Kita.
Wir experimentieren beim Spazieren mit Schatten, spielen mit ihm fangen oder springen über die Schatten der Bäume. Wir hören den vielen Vögeln zu und erleben den Frühling. Zurzeit pustet ein starker Wind. Er lässt die Bäume rauschen, zerzaust uns die Haare und weht uns die Mützen vom Kopf.
Wir freuen uns über die bemalten Steine, die wir unterwegs und auch vor der Kita finden. Die Steineschlange ist schon sehr groß geworden und es werden immer noch mehr.
Übrigens wir legen bei unsren Spaziergängen auch Steine für euch aus und hoffen, dass ihr sie findet und euch freut!

Erinnert ihr euch auch an die Steine mit den Linien, die wir immer in der Kita gesucht und gefunden haben?
Ihr seid doch nun auch viel unterwegs. Könnt ihr mal an der Mosel oder an der Lieser schauen, ob ihr dort auch solche Steine findet?
Das wäre toll, denn wenn alle Kinder wieder in der Kindergarten kommen können, legen wir daraus ein riesengroßes Herz.

Dann werdet ihr auch sehen, was sich hier alles verändert hat. Im Außengelände gibt es einiges Neues zu entdecken.
Vor der Lernwerkstatt haben Kinder Sonnenblumen gepflanzt.
Sie wachsen schon und wir sind gespannt, wie groß sie sind, wenn dieser Virus vorbei ist.
Manchmal klingt und scheppert es über das Aussengelände. Wisst ihr was das sein könnte?
Nein ? Das könnt ihr auch nicht, denn es ist unsere neue Aktionsstation zum Thema Musik. Hier kann man mit Alltagsgegenständen, die auf einer Palette befestigt sind, mit Klängen experimentieren.
Auch an der Matschküche gibt es etwas Neues zu entdecken, aber wir verraten natürlich nicht alles, bleibt also gespannt………

Ganz liebe Grüße, bis hoffentlich bald, bleibt gesund und froh!

Waldkindergarten

Hallo liebe „Sonnenbaumkinder“
Im Waldkindergarten an der Noviander Schutzhütte bauten die Kinder und Erzieherinnen der „Notgruppe“ einen großen „Waldwebrahmen.
Gemeinsam möchten wir diesen gestalten und verschönern.
Gerne dürft ihr zusammen mit euren Familien bei einem Spaziergang oder Waldausflug eurer Kreativität freien Lauf lassen. Wir sind schon sehr gespannt, mit welchen vielfältigen und phantasievollen Ideen ihr das Gemeinschaftsprojekt unterstützt.
LG und bleibt gesund
Das Team der Kita Sonnenbaum

Besuch beim Imker

„Summ, summ, summ , Bienchen summ herum“:

Einige Wochen beschäftigten sich die „Wolkenkinder“ der Kita Sonnenbaum im „Bienenprojekt“ mit den Bienen. Wir erfuhren viel darüber, wie das Bienenvolk im Bienenstock lebt, welche wichtigen Aufgaben sie haben bei der Bestäubung und wie der Nektar zum leckeren Honig wird.

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