La galette des rois- Der Dreikönigskuchen

Ein Teil der Arbeit als französische Fachkraft ist die Vermittlung von französischen Gebräuchen und Traditionen.
Im Monat Januar ist es in Frankreich ein „Muss“, den „galette des rois (Dreikönigskuchen)“ zu essen. Jahr für Jahr, ab dem 6.Januar (Erscheinungsfest) wird der traditionelle Kuchen in der Familie, in der Kita oder in der Schule, mit Freunden oder Kollegen gegessen.

In diesem speziellen Kuchen ist eine Überraschung mit eingebacken: „la fève“. Ursprünglich war dies eine Bohne, heute ist es in der Regel eine kleine Porzellan-Figur. Wer in seinem Kuchenstück die Figur (oder die Bohne) findet, wird mit einer Pappkrone gekrönt und ist „König“ für einen Tag. Darüber hinaus darf der Finder sich eine „Königin“ aussuchen, die sich auch eine Krone aufsetzen darf.
Auf Grund der Corona-Pandemie konnten die Kinder in der Kita den Kuchen dieses Jahr nicht selber backen. Glücklicherweise haben wir aber Petra, unsere Köchin!

Wir haben uns im Bewegungsraum und die Waldkinder im Wald getroffen, um unseren „galette des rois“ aufzuteilen. Er hat lecker geschmeckt. Das Mädchen, das die Porzellanfigur in ihrem Kuchenstück fand, war „die Königin“, durfte die selbst gebastelte Krone aufsetzen und sich einen König oder eine zweite Königin aussuchen und mit ihr tanzen.

Und wenn ihr möchtet, könnt ihr zu Hause auch „la galette des rois“ backen, ihr braucht dafür einen Kuchen, eine Bohne und zwei Kronen! Und mit etwas Glück seid ihr nächstes Mal „König oder Königin des Tages“!

“Et voilà le roi et la reine et voilà la reine et le roi“

Jahreszeiten

Als Jahreszeit bezeichnen wir ganz allgemein einen der vier Zeitabschnitte: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Jeder dieser Zeitabschnitte zeigt sich im Verlauf des Jahres ganz charakteristisch im Hinblick auf Wetter und Temperatur, welche wiederum das Aussehen der Vegetation bestimmen. Dies können die „Füchse“ hautnah erleben und nun…

…lernen die „Füchse“ den Winter kennen!

Draußen gibt es auch im Winter ohne Schnee viel zu entdecken. Die ersten gefrorenen Pfützen, Eiszapfen an der Waldhütte oder die letzten Früchte an den kahlen Bäumen auf den nahegelegenen Obstwiesen sind sehr interessant. War das „verschrumpelte“ dunkle Ding mal ein saftiger Apfel oder doch eher eine Birne?
Gemeinsam überlegten wir ab welchen Temperaturen friert es und wann wird aus Wasser – Eis oder aus Regen – Schnee?
Ein Experiment über Nacht gab uns die Antwort. Wir füllten in kleine Kuchenformen Wasser und entdeckten am nächsten Morgen darin Eis – das Wasser war gefroren. Das Eis aus den Förmchen war schnell in einer Schüssel, um es im Wiesenhaus genauer anzuschauen und zu beobachten, wie lange es benötigt, um wieder flüssig zu werden.

Dann fiel plötzlich jede Menge Schnee und wir waren alle nicht mehr zu halten.
Da wurden dicke Schneekugeln gerollt, ein Schneemann gebaut, eine Schneeballschlacht gemacht und unsere Namen auf der roten Bank ins Eis gekratzt.

In unserem nächsten Experiment stellen wir aus Rasierschaum und Natron Schnee für zuhause her.

Für die Kinder die zurzeit nicht in den Waldkindergarten oder in die KiTa gehen, hier die Anleitung zum Experiment: Schnee selbst herstellen. Um selbst Schnee herzustellen, benötigt ihr lediglich zwei Zutaten: Rasierschaum und Natron.

  1. Schüttelt den Rasierschaum kräftig und sprüht ihn komplett in eine große Schüssel oder in ein anderes großes Gefäß.
  2. Gebt nun die gleiche Menge Natron hinzu. Fasst die Dose Rasierschaum 200 Milliliter, gebt auch 200 Gramm Natron hinzu.
  3. Mischt das ganze kräftig mit den Händen durch und lasst das Gemisch für einige Minuten lang ruhen.
  4. Anschließend ist der Kunst-Schnee flockig und kann gestreut oder geformt werden.

Viel Spaß!!! Wenn Ihr Lust habt könnt ihr uns gemeinsam mit Mama oder Papa eine E-Mail an info@kita-maring-noviand.de senden und uns berichten wie das Experiment verlaufen ist und was ihr mit dem Schnee gemacht habt. Natürlich freuen wir uns auch wenn ihr uns erzählt, was ihr den ganzen Tag zuhause macht.

Winterliche Grüße von allen Füchsen, den Kindern aus der KiTa und den Erzieherinnen.

Ein kleines Experiment

Liebe Freunde zuhause,

wir möchten euch unbedingt einmal liebe Grüße schicken!
Auch wenn wir zurzeit nicht alle miteinander spielen können, denken wir doch oft an euch. Wir vermissen euch und möchten euch ein wenig an dem teilhaben lassen, was wir momentan so in der KiTa erleben!!!
Neben unserem Projektthema „Alles ist Musik“ interessiert uns natürlich auch alles rund um das Corona-Virus und wie wir es möglichst schnell wieder loswerden können. So experimentierten wir z.B. ob es einen Unterschied macht, die Hände „ohne“ oder „mit“ Seife zu waschen. Dieses Experiment möchten wir euch heute gerne vorstellen und euch zum Nachmachen animieren. Das Ergebnis verraten wir natürlich noch nicht – das könnt ihr ja vielleicht selbst herausfinden.
Für das Experiment benötigt ihr:

  • eine weiße Schüssel mit Wasser (oder eine Glasschüssel mit einem weißen Untergrund)
  • schwarzen, gemahlenen Pfeffer (symbolisch für das Virus)
  • Seife (am besten Flüssigseife/funktioniert aber auch mit einem Seifenstück)
    ein Tuch zum Abwischen des Fingers

Hier seht ihr zur Verdeutlichung die Durchführung in Form von Fotos:

Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3

Nun taucht euren nur mit Wasser gewaschenen Finger in die „Pfeffer-Wasser-Schüssel“ und nehmt ihn wieder heraus:

Schritt 4

Na? Was ist mit den „Pfeffer-Viren“?

Den wieder gesäuberten Finger reibt ihr jetzt mit Seife ein:

Schritt 5

Und taucht ihn wieder in die „Pfeffer-Wasser-Schüssel“:

Schritt 6

Schon beim Eintauchen könnt ihr etwas beobachten…
Und beim Herausnehmen wird es dann noch deutlicher!
Aber mehr möchten wir noch nicht verraten ; )
Und? Was habt ihr herausgefunden?

Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Experimentieren und freuen uns ganz doll auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen mit euch!

Eure Freunde und Erzieherinnen aus der KiTa Sonnenbaum

Besondere Weihnachtsgrüße zu einem besonderen Weihnachtsfest

Es war uns wichtig, den Kindern unbefangene, schöne Weihnachtsfeiern in ihren Bezugsgruppen zu gönnen und wir möchten hier ein kurzes Feedback geben:
Die Kinder im Bewegungsraum lauschten der Weihnachtsgeschichte und spielten diese mit Krippenfiguren nach.

Im Bauraum folgten die Kinder dem Bilderbuch „Jesus ist geboren“, das sie mit Krippenfigürchen darstellten. Spontan entstand der Wunsch der Kinder, Näheres über die heiligen drei Könige zu erfahren, die das neu geborene Kind suchten.

Auch in der Lernwerkstatt basierte die Feier auf der Weihnachtsgeschichte, welche mit selbsthergestellten Figuren aus vergangenen Jahren (die vielleicht schon manche Eltern faszinierten) gestaltet wurde. Die Figuren begeisterten die Kinder ganz besonders und standen somit im Fokus.

Altersentsprechend verlief die Weihnachtsfeier in der Nestgruppe. Auf der Basis des Weihnachtsliedes „Vor langer Zeit in Bethlehem“ erlebten unsere Jüngsten die Weihnachtsgeschichte.

Im Waldkindergarten wünschten sich unsere Großen, selbst die Weihnachtsgeschichte mit eigens hergestellten Requisiten zu spielen, was sie mit viel Engagement und Freude durchführten. Jeder spielte seine Rolle mit ganzem Herzen.

In allen Kleingruppen rundeten Weihnachtslieder und Plätzchen die gemütlichen, besinnlichen Zusammenkünfte ab, die einen schönen, runden Abschluss vor den Ferien bildeten.

Zu Weihnachten auch an andere denken ……
…..diese schöne Aussage gilt sowohl für Menschen als auch für Tiere.
Und an die Tiere, besonders an die Vögel, dachten die Kinder mit ihren Erzieherinnen als sie am Weihnachtsbaum draußen die Lichter und den selbstgebastelten Weihnachtsschmuck am letzten Tag im Jahr 2020 abräumten.
Er sollte ab jetzt den Vögeln mit selbst hergestellten Futterknödeln, -plätzchen und Äpfeln über die Feiertage eine Freude bereiten.

Die Kinder im Wald dachten natürlich auch an alle Waldtiere und suchten sich selbst einen Baum zum Schmücken aus.

Eine schöne, runde Sache im Sinne der Nachhaltigkeit, wenn man auf die „Nistkasten – Aktion“ der vergangenen Wochen zurückblickt.
Nun können die Vögel sich erst einmal stärken, um dann im Frühling fleißig die Nistkästen zu nutzen.

Da sich schon einige Eltern vor dem Stichtag 16.12.2020 entschieden, ihre Kinder zuhause zu betreuen, möchten wir auf keinen Fall versäumen, auch diesen Kindern und Eltern ruhige, aber dennoch schöne Weihnachtstage und das Allerbeste für 2021 zu wünschen.
Und das Besondere an unseren Festtagsgrüßen ist, dass wir speziell hierzu nach den Weihnachtsfeiern in den Kleingruppen ein Singen am Weihnachtsbaum inszenierten, um die Friedens- und (Gesundheits-) botschaft in alle Häuser und alle Herzen zu tragen.

Die Kinder und das Team der KiTa – Sonnenbaum

Weihnachtsgrüße vom Elternausschuss

Liebe Eltern, Liebe Kinder, Liebe Erzieherinnen

Ein aufregendes und spannendes Jahr 2020 geht zu Ende. Das Jahr begann wie jedes andere jedoch wurde im März alles anders. Corona, ein Virus, der uns bisher unbekannt war, bestimmte plötzlich zu großen Teilen unser Leben mit. Von heute auf morgen war nichts mehr wie es war. Die Kita wurde für den Regelbetrieb geschlossen und es musste plötzlich eine Notbetreuung installiert werden, Hygienemaßnahmen mussten verschärft werden, Erzieher trugen plötzlich Masken, vom offenen Konzept musste in ein Gruppenkonzept umdisponiert werden usw. Aus dem „ Nichts“ wurde zusätzlich eine Waldgruppe gestemmt um möglichst viele Kinder aufnehmen und betreuen zu können.

Trotz allem gaben die Erzieher der Kita täglich ihr aller Bestes, um es uns, der Elternschaft so angenehm wie möglich zu gestalten.

Es ist einfach mal Zeit Danke zu sagen: 

Danke – für euer offenes Ohr 
Danke – dass ihr alles gebt für unsere Kinder
Danke – dass ihr alle Vorschriften so toll umgesetzt habt und unsere Kinder ohne Einschränkungen die Kita besuchen konnten
Danke – für die tolle Waldgruppe
Danke – das ihr trotz aller Einschränkungen und Auflagen einen so tollen St. Martin und Nikolaus gefeiert habt 
Danke – dass ihr einfach da seid und unsere Kinder jeden Tag so viel Freude mit euch in der Kita haben
Danke – dass genau ihr die Erzieher der Kita Sonnenbaum seid!!!

Auch an die Elternschaft ein riesen Dankeschön. Denn nur durch eure Weitsicht, euer Verständnis und das Vertrauen, welches auf beiden Seiten existiert, konnte dieses Jahr so gut gelingen. In diesem Jahr hat man wieder spüren können, was wir als Eltern für ein Glück mit der Kita Sonnenbaum haben. Wir können stolz darauf sein, dass unsere Kinder in die Kita Sonnenbaum gehen.

Geben Sie als Eltern auch ein riesen großes Dankeschön an ihre Kinder weiter. Diese haben das ganze so toll mitgemacht und das wobei es so viele Neuerungen und Veränderungen gab. Der Alltag mit dem Virus brachte viele Veränderungen mit sich, aber er hat unseren Kindern die Freude die Kita zu besuchen nicht genommen.  Wir alle wissen wie schwer wir uns mit den Veränderungen und den ganzen Einschränkungen tun, umso stolzer sollten wir auf unsere Kinder sein, denn diese haben das ganze wunderbar gemeistert.

Dieses Jahr war ein besonderes Jahr und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Wir vom Elternausschuss möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, denn ohne aller Mitwirken, wäre es nicht wieder so ein fantastisches Jahr geworden.

Wir wünschen  euch allen von Herzen fröhliche Weihnachten mit euren Liebsten und wunderschöne, gemeinsame Momente! Wir freuen uns auf ein glückliches und gesundes neues Jahr 2021 mit euch.

Euer Elternausschuss

Ein Brief an den Nikolaus

Mit einem Brief fing alles an…

Die Kinder der KiTa Sonnenbaum verfassten gemeinsam mit den Erzieherinnen einen Brief an den Nikolaus, in dem sie ihre Bedenken äußerten, ob er in der Corona-Zeit überhaupt zu Besuch kommen könne.
Sie schmiedeten einen Plan. Für sie war klar, dass es draußen an der frischen Luft, mit dem nötigen Abstand und dem Tragen einer Maske, die die Kinder selbst für den Nikolaus gestalteten, funktionieren müsste.
Am 07.12. war es dann so weit. Nachdem die Kinder frühmorgens schon das goldene Buch des Nikolaus fanden, machten sich alle auf den Weg weitere Spuren zu suchen und zu verfolgen.
An vier Stationen wurden sie fündig; sie fanden einen Sack, ein Stück Bart, Handschuhe und zum Schluss einen gefüllten Stiefel. An jeder Station fand eine kleine Darbietung der Kinder statt und auch eine französische Aktivität in Form eines Fingerspiels durfte natürlich nicht fehlen

Schließlich sahen sie ihn – der Nikolaus erwartete die Kinder auf dem Festplatz. Der Brief der Kinder, so sagte der Nikolaus, habe ihn so gerührt, dass er sich sofort auf den Weg zur KiTa Sonnenbaum begab. Er bedankte sich bei den Kindern für die Darbietungen und die guten Tipps zu den Corona-Maßnahmen, packte natürlich noch seinen großen Sack aus und ging dann weiter zur Waldgruppe (angehende Schulneulinge/“Füchse“) der KiTa Sonnenbaum, die schon aufgeregt auf ihn wartete. Auch im Wald folgten die Kinder gespannt den Spuren des Nikolaus, bevor er sie dann persönlich empfing und auch hier seinen großen Sack entleerte.
Die Nestgruppe feierte altersentsprechend, in dem sie ein selbst gestaltetes Nikolausbuch zum Lied „Lasst uns froh und munter sein“, mit zusätzlich gedichteten Strophen, durch eigenes Handeln begleitete. Im Vordergrund stand hier die positive Beziehung zum Nikolaus, der auch die Entwicklung der Kleinsten wertschätzt.

Auf der Spurensuche nach dem Nikolaus…
Die Kinder entdecken den Nikolaus
Der Nikolaus im Waldkindergarten
Tschüss Nikolaus bis nächstes Jahr

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Nikolaus von allen Kindern und Erzieherinnen der KiTa Sonnenbaum

Mut durch Partizipation

Ein vier jähriges Mädchen in unserer Einrichtung zeigte viel Mut, indem sie aus eigener Initiative spontan den Wunsch äußerte das St. Martinslied alleine zum selbsthergestellten Bilderbuch zu singen. Natürlich wurde ihr Wunsch erfüllt, sie war sehr stolz und dies stärkte ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Als Video hier zusehen:

Dies inspirierte viele weitere Kinder die erste Strophe ohne Erzieherin in der Gemeinschaft zu singen. Ihnen war es sehr wichtig, dass ihr Gesang aufgenommen wird um ihn anschließend gemeinsam zu hören. Hier wird Partizipation gelebt und der Selbstbildungsprozess unterstützt.
Hier das Video:

Ausflug zum Reiterhof

Endlich ist Freitag und der Ausflug zum Reiterhof kann starten. Die Kinder konnten es kaum erwarten. Gegen 10 Uhr begrüßte uns herzlich Frau Ronkar auf ihrem Hof. Zum Einstieg gab es eine kleine Führung. Nicht nur die Kinder waren neugierig, sondern auch die Pferde, die aus ihren Boxen schauten. Lyan das Fellpony wurde aus seiner Box gebracht und für die Kinder vorbereitet. Dazu gehörte, dass sie gestriegelt, gebürstet und die Hufen von Dreck befreit werden. Die Kinder stellten fest, dass die Haltung und die Vorbereitung für einen Ausritt sehr arbeitsintensiv sind. Wegen der aktuellen Pandemie schauten die Kinder nur zu anstatt selbst mit handanzulegen was für die Kinder in Ordnung war. Nachdem das Pferd gestriegelt wurde, bekam es den Sattel und das Zaumzeug angelegt und wurde zur Reithalle geführt. Hier hatte jedes Kind die Möglichkeit eine Runde zu reiten. Viele Kinder waren sehr mutig und nutzten die Gelegenheit. Wir danken recht herzlich Frau Ronkar für ihre Zeit und hoffen, dass wir den Kindern eine kleine Freude in dieser schwierigen Zeit bereiten konnten.

Die „Füchse“ Kerstin & Sabine

Kindliches Forschen im Wald

Das Spiel mit Wasser und Matsch übte in all den Wochen auf viele Kinder eine große Faszination aus. Häufig wird der Matsch dabei zum „Superkleber“, mit dem Baumstämme befestigt werden.
Ein Gemisch aus Wasser, Matsch und Blättern eignet sich super zum Kochen von Suppe oder einem Zaubertrunk.
Tiefe Löcher werden gegraben, um in ihnen Matsch für ihre Baustelle anzurühren.
Auch das Klettern ist für viele Kinder ein wichtigstes Thema. Dabei werden unterschiedliche Möglichkeiten erprobt, einen Hang hinauf und wieder herunter zu kommen. Auf einen größeren Baumstamm zu balancieren oder gleich am Baumstamm selbst entlang zu klettern.
Meistens stehen für die Kinder das Erproben des eigenen Körpers und seine Möglichkeiten im Vordergrund. Dabei erleben sie, wie es ihnen mit jedem weiteren Versuch leichter fällt, sich an der Wurzel oder dem Ast hoch zu ziehen. Dies ist häufig der Zeitpunkt, an dem das Kind den Schwierigkeitsgrad noch 1x erhöht z.B. indem es sich eine noch höhere Stelle auswählt.
Immer wieder beobachten wir auch, mit welcher Freude die Kinder sich Tieren zuwenden, sie beobachten, anfassen und umsorgen. Feuerwanzen, Kellerasseln, Tausendfüßler werden in Becherlupen gelegt und genau untersucht, ein Zuhause mit Blättern und Erde bereitet und im Bestimmungsbuch nachgesehen.
Spielsituationen und das Spiel dienen den Kindern somit als Lernfeld für kindliche Bildung. Das Spiel mit Matsch z.B., das eine Vielzahl sinnlicher Erfahrungen, etwa Konsistenz und Materialeigenschaften von Wasser und Erde, mit sich bringt, ist häufig Teil eines komplexeren Spielgeschehens.
Spielgemeinschaften bilden sich, verändern sich wieder. Zuständigkeiten werden verteilt, vielleicht um Wasser zu holen, für das Heranschaffen von Erde und das Anrühren von dem „Superkleber“. Ideen werden entwickelt, aufgegriffen und wieder verworfen.
Eine komplexe Bildungssituation entsteht, die reich ist an konkreten sinnlichen Erfahrungen, an der Entwicklung eigener und gemeinsamer Vorstellungen, an sozialer Aushandlung und vielem mehr.
(Quelle: Natur als Werkstatt)

Brief vom Elternausschuss

Liebe Eltern,

die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Vielleicht stecken wir mittendrin oder gar vor dem Beginn einer zweiten Welle. Niemand kann das mit Sicherheit sagen. Dennoch gibt es allerorten Lockerungsmaßnahmen. Urlaubsreisen sind wieder erlaubt, kleinere Versammlungen finden statt. Restaurants und Lokale dürfen vorsichtig betrieben werden. Das kulturelle Leben beginnt mit kleineren Events und sogar der Übungsdienst bei den Feuerwehren darf aufgenommen werden.
Mit anderen Worten, gesellschaftliches Leben wird langsam wieder möglich.
Darauf haben sicherlich die meisten von uns schon sehnlichst gewartet. Und genau aus diesem Grund möchte der Elternausschuss die Gelegenheit nutzen „Danke“ zu sagen.

Danke an alle, die geduldig die Schutzmaßnahmen hingenommen und umgesetzt haben. Danke an alle, die unterstützt und geholfen haben. Danke an die Menschen, die für andere da waren und es immer noch sind. Danke auch an diejenigen, die mit ihrem Einsatz für ein kleines bisschen Normalität, in solch wirren Zeiten, gesorgt haben.

So wie unser Team von der KiTa-Sonnenbaum. Auch wenn das enge Vorschriftenkorsett des Landes Rheinland-Pfalz die Beschäftigten der KiTa ständig vor neue Herausforderungen stellte, so fanden sie immer gute Ideen, um möglichst vielen Kindern weiterhin eine Betreuung zu ermöglichen. Dadurch schafften sie es, den Mädchen und Jungen ein Stück Normalität zu bieten.

Ob es die Einrichtung der Waldgruppe war oder die Änderung des offenen Models in einen Gruppenbetrieb. Die sehr arbeitsintensive Umsetzung des speziellen Hygienekonzepts und auch die vielen geleisteten Stunden dienten dem Zweck, den „normalen“ Betrieb der KiTa wieder herzustellen, um dadurch die Eltern zu entlasten und den Kleinen eine Freude zu bereiten. Leider hat dieser Einsatz nicht alle Familien gleichermaßen erreicht. Dennoch, oder gerade deswegen sollten wir nicht vergessen, wie wichtig die Arbeit unserer KiTa ist.

Die Zukunft wird sicherlich noch einige Herausforderungen bereithalten. Wir sind uns aber sicher, das Team der KiTa ist mit sehr viel Engagement und Leidenschaft stets bei der Sache und gibt sein Bestes, um möglichst allen gerecht zu werden.

Es grüßt der Elternausschuss