Kita Blog

Mut durch Partizipation

Ein vier jähriges Mädchen in unserer Einrichtung zeigte viel Mut, indem sie aus eigener Initiative spontan den Wunsch äußerte das St. Martinslied alleine zum selbsthergestellten Bilderbuch zu singen. Natürlich wurde ihr Wunsch erfüllt, sie war sehr stolz und dies stärkte ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Als Video hier zusehen:

Dies inspirierte viele weitere Kinder die erste Strophe ohne Erzieherin in der Gemeinschaft zu singen. Ihnen war es sehr wichtig, dass ihr Gesang aufgenommen wird um ihn anschließend gemeinsam zu hören. Hier wird Partizipation gelebt und der Selbstbildungsprozess unterstützt.
Hier das Video:

Ausflug zum Reiterhof

Endlich ist Freitag und der Ausflug zum Reiterhof kann starten. Die Kinder konnten es kaum erwarten. Gegen 10 Uhr begrüßte uns herzlich Frau Ronkar auf ihrem Hof. Zum Einstieg gab es eine kleine Führung. Nicht nur die Kinder waren neugierig, sondern auch die Pferde, die aus ihren Boxen schauten. Lyan das Fellpony wurde aus seiner Box gebracht und für die Kinder vorbereitet. Dazu gehörte, dass sie gestriegelt, gebürstet und die Hufen von Dreck befreit werden. Die Kinder stellten fest, dass die Haltung und die Vorbereitung für einen Ausritt sehr arbeitsintensiv sind. Wegen der aktuellen Pandemie schauten die Kinder nur zu anstatt selbst mit handanzulegen was für die Kinder in Ordnung war. Nachdem das Pferd gestriegelt wurde, bekam es den Sattel und das Zaumzeug angelegt und wurde zur Reithalle geführt. Hier hatte jedes Kind die Möglichkeit eine Runde zu reiten. Viele Kinder waren sehr mutig und nutzten die Gelegenheit. Wir danken recht herzlich Frau Ronkar für ihre Zeit und hoffen, dass wir den Kindern eine kleine Freude in dieser schwierigen Zeit bereiten konnten.

Die „Füchse“ Kerstin & Sabine

Kindliches Forschen im Wald

Das Spiel mit Wasser und Matsch übte in all den Wochen auf viele Kinder eine große Faszination aus. Häufig wird der Matsch dabei zum „Superkleber“, mit dem Baumstämme befestigt werden.
Ein Gemisch aus Wasser, Matsch und Blättern eignet sich super zum Kochen von Suppe oder einem Zaubertrunk.
Tiefe Löcher werden gegraben, um in ihnen Matsch für ihre Baustelle anzurühren.
Auch das Klettern ist für viele Kinder ein wichtigstes Thema. Dabei werden unterschiedliche Möglichkeiten erprobt, einen Hang hinauf und wieder herunter zu kommen. Auf einen größeren Baumstamm zu balancieren oder gleich am Baumstamm selbst entlang zu klettern.
Meistens stehen für die Kinder das Erproben des eigenen Körpers und seine Möglichkeiten im Vordergrund. Dabei erleben sie, wie es ihnen mit jedem weiteren Versuch leichter fällt, sich an der Wurzel oder dem Ast hoch zu ziehen. Dies ist häufig der Zeitpunkt, an dem das Kind den Schwierigkeitsgrad noch 1x erhöht z.B. indem es sich eine noch höhere Stelle auswählt.
Immer wieder beobachten wir auch, mit welcher Freude die Kinder sich Tieren zuwenden, sie beobachten, anfassen und umsorgen. Feuerwanzen, Kellerasseln, Tausendfüßler werden in Becherlupen gelegt und genau untersucht, ein Zuhause mit Blättern und Erde bereitet und im Bestimmungsbuch nachgesehen.
Spielsituationen und das Spiel dienen den Kindern somit als Lernfeld für kindliche Bildung. Das Spiel mit Matsch z.B., das eine Vielzahl sinnlicher Erfahrungen, etwa Konsistenz und Materialeigenschaften von Wasser und Erde, mit sich bringt, ist häufig Teil eines komplexeren Spielgeschehens.
Spielgemeinschaften bilden sich, verändern sich wieder. Zuständigkeiten werden verteilt, vielleicht um Wasser zu holen, für das Heranschaffen von Erde und das Anrühren von dem „Superkleber“. Ideen werden entwickelt, aufgegriffen und wieder verworfen.
Eine komplexe Bildungssituation entsteht, die reich ist an konkreten sinnlichen Erfahrungen, an der Entwicklung eigener und gemeinsamer Vorstellungen, an sozialer Aushandlung und vielem mehr.
(Quelle: Natur als Werkstatt)

Brief vom Elternausschuss

Liebe Eltern,

die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Vielleicht stecken wir mittendrin oder gar vor dem Beginn einer zweiten Welle. Niemand kann das mit Sicherheit sagen. Dennoch gibt es allerorten Lockerungsmaßnahmen. Urlaubsreisen sind wieder erlaubt, kleinere Versammlungen finden statt. Restaurants und Lokale dürfen vorsichtig betrieben werden. Das kulturelle Leben beginnt mit kleineren Events und sogar der Übungsdienst bei den Feuerwehren darf aufgenommen werden.
Mit anderen Worten, gesellschaftliches Leben wird langsam wieder möglich.
Darauf haben sicherlich die meisten von uns schon sehnlichst gewartet. Und genau aus diesem Grund möchte der Elternausschuss die Gelegenheit nutzen „Danke“ zu sagen.

Danke an alle, die geduldig die Schutzmaßnahmen hingenommen und umgesetzt haben. Danke an alle, die unterstützt und geholfen haben. Danke an die Menschen, die für andere da waren und es immer noch sind. Danke auch an diejenigen, die mit ihrem Einsatz für ein kleines bisschen Normalität, in solch wirren Zeiten, gesorgt haben.

So wie unser Team von der KiTa-Sonnenbaum. Auch wenn das enge Vorschriftenkorsett des Landes Rheinland-Pfalz die Beschäftigten der KiTa ständig vor neue Herausforderungen stellte, so fanden sie immer gute Ideen, um möglichst vielen Kindern weiterhin eine Betreuung zu ermöglichen. Dadurch schafften sie es, den Mädchen und Jungen ein Stück Normalität zu bieten.

Ob es die Einrichtung der Waldgruppe war oder die Änderung des offenen Models in einen Gruppenbetrieb. Die sehr arbeitsintensive Umsetzung des speziellen Hygienekonzepts und auch die vielen geleisteten Stunden dienten dem Zweck, den „normalen“ Betrieb der KiTa wieder herzustellen, um dadurch die Eltern zu entlasten und den Kleinen eine Freude zu bereiten. Leider hat dieser Einsatz nicht alle Familien gleichermaßen erreicht. Dennoch, oder gerade deswegen sollten wir nicht vergessen, wie wichtig die Arbeit unserer KiTa ist.

Die Zukunft wird sicherlich noch einige Herausforderungen bereithalten. Wir sind uns aber sicher, das Team der KiTa ist mit sehr viel Engagement und Leidenschaft stets bei der Sache und gibt sein Bestes, um möglichst allen gerecht zu werden.

Es grüßt der Elternausschuss

KiTa!Plus Ferienguide 2020

Die Fachkräfte der Familienbildung im Programm „KiTa!Plus: KiTa im Sozialraum“ des Landkreises Bernkastel-Wittlich haben einen Ferienguide mit vielen Ausflugszielen und Tipps für Familien erstellt. Bitte verteilen Sie diese Info an weitere Familien in Ihrem Freundeskreis.

Weitere Informationen zum Ferienguide erhalten Sie bei KiTa!Plus direkt.

Elterninfo zum Ferienguide

Wir wünschen allen Familien viel Spaß in den Ferien.

Tschüssi, Corona-Virus!

Kinder schöpfen Mut aus kleinen Gesten!

Im täglichen Dialoggespräch entstand die Kinderfrage: „Warum müssen wir denn immer und immer die Hände waschen?“
Neben dem klärenden Gespräch, dass durch gründliches Händewaschen mit Seife das Virus von unseren Händen abgespült wird, gab auch das Buch „Was ist ein Virus?“ klare Antworten hierauf und verstärkte die Verinnerlichung durch kindgemäße Bilder.
Da Kinder aber am besten und nachhaltigsten durch eigenes Handeln lernen, wurde die Idee geboren, im nächsten Dialoggespräch ein Virus mit richtig viel Seife und Wasser symbolisch von den Händen zu spülen und ihm hinterher zu rufen: „… und tschüssi, Corona-Virus!!!“. Die Kinder waren sofort begeistert und erzählten es zum Teil ihren Eltern!
Gesagt – getan. Am nächsten Morgen bastelten die Kinder aus einem Tennisball und roter Wolle ein „Corona-Virus“. Dies sorgte schon für großen Spaß und vor allem für große Vorfreude auf das Ereignis, wenn dem Virus hinterhergerufen wird „… und tschüssi…“
Noch fast nie in der Corona-Zeit waren die Stühle so schnell zu einem Kreis gestellt und die Kinder erwartungsvoll auf ihren Plätzen.
Ein Kind nach dem anderen hielt nun „unser Corona-Virus“ in den Händen, rieb und wusch es mit viel Elan und Seifenwasserlösung und spülte es schließlich mit dem Ausruf „… und tschüssi, Corona-Virus“ in eine große Wanne. Der Begeisterungs-Funke war bei jedem Kind deutlich zu spüren und sprang lachend von einem zum nächsten über. So spülten wir mit viel Freude das Virus weg – für die Kinder ein kleine, aber wichtige und mutmachende Geste, dass sie das Corona-Virus besiegen können!
Auch jetzt noch hört man im Waschraum beim Händewaschen immer mal wieder „… und tschüssi, Corona-Virus!“

Im Kita-Wald

Thema: Corona Virus

„Da wird man krank.“ – was Viren und andere Krankheitserreger bewirken und wie wir es verhindern können, dass wir krank werden.

Das Corona -Virus hat unseren Alltag verändert und natürlich ist dies auch Thema in unserem Waldkindergarten.
Durch die Regeln und Maßnahmen wie regelmäßiges Hände waschen, Abstand halten und richtig Husten bzw. Niesen werden wir ständig daran erinnert wie wichtig es ist, sich daran zu halten, um sich nicht anzustecken.
Die Kinder haben die Regeln und Maßnahmen sehr gut verinnerlicht und erinnern sich gegenseitig daran.
In den Büchern von Wilma Wochenwurm und Fred Frosch wird den Kindern anschaulich und kindgerecht erklärt, was ein Virus in unserem Körper bewirkt und mit welchen Regeln wir verhindern krank zu werden.
Sehr detailliert und phantasievoll modellierten die Kinder aus Salzteig unterschiedliche Formen und Farben des Virus. Auch auf den Steinplatten malten Kinder den Virus mit Kreide.
Großen Anklang bot sich mit einer traditionellen Bastelarbeit aus Südamerika die sich „God`s eye“ (Auge Gottes) nennt. Das Auge Gottes soll uns Schutz und Glück bringen. Nicht nur die Bastelarbeit an sich hat den Kindern sehr viel Spaß gemacht, sondern auch die Idee das uns das Auge Gottes vor Corona und anderen Krankheiten schützt gefiel uns allen sehr.

Bodenentdecker

Erde sieht meist ganz unscheinbar aus. Dabei besitzt sie so etwas wie Zauberkraft:
Erde kann nämlich aus abgestorbenen Lebewesen neues Leben wachsen lassen.
Und zwar unglaublich viel:
In einer Handvoll Erde leben mehr Pflanzen und Tiere, als es Menschen auf der Welt gibt – darunter auch welche mit scharfen Klauen und vielen Beinen.
Durch die online Teilnahme am „Bodenentdecker“- Gewinnspiel von WWF haben wir zwei tolle Taschen mit jeder Menge Entdeckermaterial wie Lupen, Schaufel, Pinsel und vielem mehr erhalten.
Nun sehen wir den Waldboden mit anderen Augen und aus vielen Perspektiven. Wir entdecken nicht nur die Bodenbeschaffenheit, viele Kriech- und Krabbeltiere sondern graben auch Waldschätze in Stein-und Mineralform aus. Quarzsteine mit verschiedenen Mineralien wie der Olivin Kristall konnten mit Hilfe eines Steinbestimmungsbuches zugeordnet werden.
Die Quarzsteine wurden mit Hilfe von Schutzbrillen und Hammer bearbeitet und die kleinen Schatz-und Kristallsucher waren sehr begeistert. Sie entdeckten viele Edelsteine, Kristalle – ja sogar Diamanten machten uns Wald- und Bodenentdecker „steinreich“.

Alles wird gut!

An der Mitmachaktion – Gestaltung eines Regenbogens als Hoffnungssymbol – , welche in den letzten Wochen und Monaten in den sozialen Medien weite Kreise zog, beteiligten sich die Kinder unserer KiTa mit viel Motivation, Ideenreichtum und Spaß.

Das Reisebüro im BUNGERT in Wittlich schickte die Nachricht: „Malt uns einen Regenbogen!“.
Auf einem großen Bettlaken gestalteten die Kinder der Notgruppe einen riesengroßen Regenbogen. Das Besondere daran: Die einzelnen Farben des Regenbogens setzen sich aus Fingerabdrücken, Handabdrücken und Fußabdrücken zu einem prächtigen, farbenfrohen Regenbogen zusammen.

Einen Regenbogen zu sehen macht immer Freude und gute Laune. Denn das besondere Naturschauspiel am Himmel fasziniert nicht nur die kleinen Wesen unserer Erde. Die Menschen verbinden mit dem Regenbogen Mut, Kraft, Hoffnung und Frieden – ein tolles „Mutmachsymbol“ in diesen schwierigen Zeiten.

Unser fertiger Regenbogen erhielt seinen Platz im Schaufenster des Reisebüros im BUNGERT in Wittlich. Tagtäglich erfreuen sich viele Menschen während ihres Einkaufs im Shoppingcenter BUNGERT an dieser wunderschönen Schaufenster-Deko.

Die Kinder und das Team der KiTa senden farbenfrohe und mutmachende Grüße und hoffen, dass die Farben des Regenbogens auch in euren Herzen leuchten.

Weitere Ereignisse in der KiTa Sonnenbaum:
Gemeinsam gegen Corona

Die einzelnen Gruppen (Gruppe Rot, Gruppe Gelb) führen um 09:00 ein Dialoggespräch durch. Hier wird besonders das Thema „Corona“ mit den Kindern behandelt. Auf kindgerechte und spielerische Weise erleben die Kinder den Virus und die besonderen Hygienemaßnahmen, die in der KiTa durchgeführt werden, auf ganzheitlicher Ebene. Lieder, Bücher und Experimente zu diesem Thema schaffen bei den Kindern ein Bewusstsein und ein besseres Verständnis.

So oft wie möglich versuchen wir die Natur zu nutzen – denn, wie wir wissen, verringert sich an der frischen Luft das Infektionsrisiko um ein Vielfaches. Spaziergänge sorgen für einen guten Ausgleich, in dem doch sehr strukturierten und anspruchsvollen Regelalltag.

Um das lebensnahe Lernen auf dem Außengelände zu ermöglichen, sammeln die Kinder Erfahrungen in der „Gartenarbeit“. Mit allen Sinnen erleben die Kinder die Natur und ihre Phänomene. Fleißig pflanzten die Kinder Tomatenpflanzen, Spitzpaprika und Hokkaidokürbis in die Hochbeete.
Die vielen sonnigen Tage in den letzten Wochen brachten unsere Erdbeeren in den Pflanzsteinen zum reifen. Schnell pflückten wir sie, bevor die Vögel sie wegnaschen konnten. Da die Erdbeeren sooo lecker aussahen, konnten wir nicht wiederstehen, einige direkt in den Mund zu stecken. Mhh lecker….

Wir sind gespannt, was wir als nächstens ernten dürfen.

Nestgruppe:
Naturbeobachtung und Verkehrsbeobachtung

Die Nestgruppe „entflieht“ dem für die unterschiedlichen Gruppen eingeteilten Spielplatz auf dem Außengelände und erkundet die Umgebung der KiTa. Wir gehen ein kleines Stück in die Maringer Schweiz, beobachten die Pflanzen, Bäume und Tiere. Wir sitzen auf dem Waldfeenthron, reiten auf einem Elefantenrüssel und winken einer riesigen Sonne (einem Ast), der direkt unterhalb der KiTa am Weg liegt. Wir fühlen den Unterschied zwischen Eichen und Buchenbäumen – rau und glatt.

Wir nehmen ganz vorsichtig Kontakt mit den Brombeeren auf, fühlen die Stacheln und beobachten das Wachstum der Blüten. Einen Kastanienbaum an der großen Wiese finden wir besonders interessant. Er blühte sehr intensiv, und mit der Zeit konnten wir beobachten, dass die Blüten überall herumfliegen und sich kleine grüne stachelige Kastanien bilden. Die Kastanien sind den Kindern sehr präsent, weil in der Nestgruppe eine große Kiste gefüllt mit Kastanien steht. Dort können die Kinder in den Kastanien baden oder sie von einem Gefäß ins andere schütten und sie können immer wieder neue Ideen ausprobieren.

Zu Beginn der Corona – Zeit war sehr wenig Verkehr, und so winkten wir allen Autos und Traktoren, die uns auf dem Weg begegneten. Auch Flugzeuge waren sehr wenig am Himmel. Die Aufmerksamkeit für die Bewegungen am Himmel und auf der Straße ist geblieben. Die Kinder mögen es auf der Wiese zu sitzen, zu winken und zu kommentieren, wer vorbeifährt, vorbeifliegt und zu berichten welche Farbe die Fahrzeuge besitzen.

Ein Tag im Kitawald

„Guck mal, was ist das denn?“
In der Natur zur Ruhe kommen – oder sich austoben im Kita-Wald

Der würzig-erdige Geruch, das Zwitschern der Vögel, das grünlich schimmernde Licht, der weiche Boden – all das sind angenehme Sinneseindrücke, die das Gehirn nicht fordern und ihm so die Chance geben, sich zu erholen.
„Nach nur wenigen Minuten im Wald wird das Level des Stresshormon Cortisol gesenkt, der Blutdruck fällt, der Pulsschlag beruhigt sich. Obendrein werden natürliche Killerzellen aktiviert, das Immunsystem gestärkt, erläutert Prof. Andreas Michalsen, Arzt für Naturheilkunde.
Besonders in dieser außergewöhnlichen Zeit sind wir sehr froh den Kindern im Kita-Wald die Chance zu bieten, sich unbeschwert mit der Situation auseinanderzusetzen und Naturerfahrungen zu sammeln, was ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden begünstigt.
Nachdem wir uns durch das Geäst „gekämpft“ hatten entdeckten wir riesige Löcher im Erdreich. Was das wohl sein mag?

Wilde Spekulationen in der Gesprächsrunde – wohnt dort ein Fuchs, ein Hase, ein Dachs oder sogar ein Wolf ???
Die Spurensuche rund um die Löcher brachte uns keinen Aufschluss. Wir zählten die Löcher und fanden 8 Stück. Mit Hilfe der digitalen Medien schauten wir uns die verschiedenen Höhlen und unterirdischen Gänge der Tiere an. Weiterhin informierten wir uns im Naturführer und unsere Vermutungen wurden in Richtung Dachsbau geleitet.
„Wie können wir denn das Tier mal sehen was da wohnt?“
„Wir brauchen eine Kamera.“
„Henrys Papa hat eine Wildtierkamera, die kann man am Baum befestigen.“

Eine Wildtierkamera war schnell besorgt und gemeinsam installierten wir diese in der Nähe der Löcher an einem Baum. Zum anködern der Bewohner wurde das übrige Obst ausgelegt. Die Spannung und Neugier am nächsten Tag war deutlich zu spüren. Zur Auswertung schauten wir gemeinsam am Computer welche Bilder die Kamera gemacht hat und wer darauf zu sehen war. Die erste Auswertung der Bilder zeigte uns Vögel, Wildkaninchen und Mäuse, jedoch stand jetzt immer noch nicht fest, welcher Bewohner nun dort lebt. Erneut installierten wir die Kamera an einer anderen Stelle und wir sind sehr gespannt was wir auf den nächsten Bildern sehen werden….

Zum Vatertag

Liebe Papa’s,

Anlässlich des Vatertages haben wir auch für euch eine kleine, aber besondere Überraschung, die hoffentlich euer großes Vaterherz ein klein bisschen höher schlagen lässt.

Die Notgruppe der KiTa Sonnenbaum gestaltete in unserem KiTa-Wald einen Grillplatz, da wie die Kinder sagen: „Papas ja gerne grillen“.

Auf die Platten in unserem KiTa-Wald malten die Kinder aus der Notgruppe einen großen „Papa“. Einen Papa der immer für einen da ist, der einen in allen Lebenslagen unterstützt und für die Kinder ein großes Vorbild ist.

Wir wünschen allen Vätern einen sonnigen und gemütlichen Vatertag. Lasst euch verwöhnen, wir denken an Euch!

Alles Liebe und viel Gesundheit
Die Kinder und das Team der KiTa

Supermann
Mein Papa ist ein Supermann
der einfach alles richten kann.
Er weiß ganz viel – ist echt gescheit,
zum Spielen mit mir gern bereit.
Ist groß und stark, fast wie ein Bär,
trägt auf der Schulter mich umher.
Er wirft mich hoch und fängt mich auf.
Und ich verlasse mich darauf,
weil Papa eben alles kann,
denn schließlich ist er Supermann.
(Anita Menger)